Die Zietenhusaren - Rathenow - Blankwaffen - Kavalleriesäbel M52
Kavalleriesäbel M52
Durch den Kavalleriesäbel M 52 wurde offiziell die Ausmusterung von Blüchersäbeln bei der preußischen Kavallerie eingeleitet.
Dieser Säbel zeichnet sich vor allem im besseren Schutz der Säbelhand durch ein Gefäß mit Nebenbügeln aus.
Nr. 1) Mannschaftssäbel mit Steckrückenklinge und Schör (so ab 1879)
dienstlich ausgegeben
Hersteller:
Alexander Coppel
Solingen
Abnahme von 1885
Gesamtlänge
1046 mm
Säbellänge
1014 mm
Klingenlänge
872 mm
Klingenbreite
33 mm
Klingenstärke
9,5 mm
Die Unterseite des Korbes und die Scheide sind gleichgestempelt mit 8. T. E. 258.
Reparatur am Schleppblech, durch Einsetzen eines Eisenstückes
mittels Schwalbenschwanz-Verbindung
Nr. 2) Extrasäbel eines Trainsoldaten
privat beschafft
Klinge mit schwarz hinterlegter Inschrift: "Rhein. Train Bat. N°8."
1. Rheinisches Train-Bataillon Nr. 8. Stiftungstag, 21.04.1853, Coblenz.
Der Messingkorb ist vernickelt, die ehemals vorhandene Fingerschlaufe abgerissen.
Die Hilze ist mit doppelter Lederkordel umwickelt und dünnem Leder bezogen. Ohne Drahtwicklung.
Hersteller: Carl Kaiser & Co, Solingen (ab 1850 bis voraussichtlich 1902)
Die Maße
Gesamtlänge
981 mm
Säbellänge
965 mm
Klingenlänge
831 mm
Klingenbreite
24 mm
Klingenstärke
5 mm
Gefäß und oberes Ringband sind gleichgestempelt mit 2.C.216.