Die Zietenhusaren - Rathenow - Geschichte und Geschichten - IOD aA

Infanterieoffiziersdegen alter Art / IOD a.A.

Dieses Modell ist seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich, in voneinander leicht abweichenden Ausführungen. Getragen wurde der IOD von den Offizieren der Infanterie, sowie von Beamten (z.B. Bahnbeamte). Auch als Vereinswaffe gebräuchlich.

Nach Gohlke, in "Die blanken Waffen und die Schutzwaffen", Berlin und Leipzig 1912, wurde ab dem 14.11.1881 das innere Stichblatt mit einem Scharnier zum Hochklappen eingerichtet. (Seite 80, Absatz 1)

Degen 1 Degen 2
Scheidenbeschläge und Angelmutter (Knauf) aus ehemals vergoldetem Eisen, ev. Weltkriegsfertigung. Goldfarbenes Portepee mit schwarzen Durchzügen. Der Degen ist somit einem Beamten zuzuordnen.
Gesamtlänge

920 mm

Degenlänge

888 mm

Klingenlänge

750 mm

Klingenbreite

16 mm

Klingenstärke

5,5 mm

 

Gesamtlänge

1058 mm

Degenlänge

1023 mm

Klingenlänge

875 mm

Klingenbreite

16 mm

Klingenstärke

6 mm

Vergleichsfotos, Degen 1 und 2

links: In ihrer Form gegenseitig leicht abweichende Knäufe und Parierstangenenden.


unten: Mund- und Ortblech. Der jeweils obere Beschlag stammt vom ersten hier vorgestellten Degen und ist aus Eisen.

Pionieroffizier
geb: 12. März 1842 - gest: 27. Mai 1864
Fotos von Degen 2

Herstellerzeichen: Königskopf und Ritterhelm,
sowie W. K&C (Weyersberg, Kirschbaum und Co.)

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