Zietenhusaren, Rathenow und preußische Blankwaffen - Sachsen-M1874
Sachsen - Artilleriesäbel ähnlich M 1874 / ursprüngliche Form
Holzhilze mit Leder bezogen. Die Hilze ist preußischer Art, deshalb ist eine Zuordnung zum Modell 1874 zu gewagt. Griffbügel mit Fausriemenschlitz und Griffkappenlappen. Parierstange ohne -lappen. Das Gefäß gleicht dem des preußischen Ulanensäbel 1873. Parierstange mit Truppenstempel über Altstempel 12.A.2.18, Königlich-Sächsisches 1. Feldartillerie-Regiment Nr. 12 (Dresden, seit 1810), 2. Batterie, Waffe Nr. 18.
Gekrümmte Klinge, Ort mittig, beidseitige Hohlkehle.
Herstellerbezeichnung auf Fehlschärfe: "Weyersberg & Stamm Solingen".
Scheide blankeisern mit zwei feststehenden Trageringen. Truppenstempel wie auf Parierstange 12.A.2.18, ebenfalls über älteren Stempel.
Keine weiteren Stempel vorhanden, weder Abnahmestempel noch Superrevisor.
links: Im Vergleich mit einem preußischen Ulanensäbel M 1873 (links im Bild)
Maße
Länge mit Scheide: 1046 mm
Länge ohne Scheide: 1020 mm
Klingenlänge: 870 mm
Klingenbreite: 31 mm
Klingenstärke: 8,5 mm
Asymetrischer Schlepper mit Reparaturstelle (Schwalbenschwanz).