Die Zietenhusaren - Rathenow - Geschichte und Geschichten - Kostmann

Stabstrompeter Wilhelm Ferdinand Kostmann

Als Kapellmeister der Zietenhusaren reiste er durch Deutschland und hatte auch gefeierte Auftritte im Ausland.

Walter Specht schreibt im Mai 1937
...Um so herzlicher war aber das allgemeine Einvernehmen [zwischen Zivilbevölkerung und Militär], zu dem sehr viel das Trompeterkorps beitrug, das von dem Stabstrompeter Kostmann aufgebaut und vorzüglich geleitet wurde. Ja, es half nicht wenig, durch weite Konzertreisen, die sich sogar bis nach England erstreckten, den Ruhm der roten Husaren zu verbreiten.

1910 veröffentlichte der (umstrittene) Lehrer, Schriftsteller und Publizist Wilhelm Kotzde-Kottenrodt
​"Die Geschichte des Stabstrompeters Kostmann".

Das Grabmal des Stabstrompeters und seiner Ehefrau befindet sich auf dem historischen Friedhof in Rathenow
Es stellt im verkleinerten Maßstab ein Denkmal dar, welches im Krieg gegen Frankreich 1870/71 auf dem Friedhof in Dijon errichtet wurde.
An diesem Krieg nahm er teil.

Die Inschrift lautet:
Du hast, o Herr, in Gnaden mir verlieh‘n
der Töne Macht und Schönheit zu empfinden.
Du liessest mir in süssen Harmonien
das hohe Lied der Liebe oft verkünden
als Deiner Schöpfung tiefstes Losungswort.
Hab tausend Dank dafür !
Nun gib zur letzten Fahrt als Schlussakkord
Ein selig Ende mir.

(Foto Oktober 2011)

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