Die Zietenhusaren - Rathenow - Geschichte und Geschichten - Gunto-Typ95_2

Guntō für Unteroffiziere Typ 95
späte Kriegsausführung mit Holz-Tsuka

Tragezeit des Unteroffizier-Schwertes ab 1935. Die hier vorgestellte Ausführung hat eine Hilze (Tsuka) aus Holz. Die ersten Typ 95 hatten eine Tsuka (Griff) aus Kupfer, die nachfolgenden aus Aluminium.

Die Tsuba ist aus Eisen. Die Klingen dieser Waffen wurden ausschließlich maschinell hergestellt. Eine Politur erfolgte nicht mehr. Sie haben, im Gegensatz zur vorhergehenden Ausführung, keine Hohlkehlen.

Die Klinge ist mit einem unkenntlichen Arsenalstempel (wahrscheinlich Nagoya) und einer Nummer (210128) versehen. Die gleiche Nummer befindet sich auf dem Mundblech der Scheide. Gunto (Schwert) und Saya (Scheide) sind im verwahrten Zustand mit einer, seitlich am Griff befindlichen, federgelagerten, Klinke verbunden. Diese Guntos hatten keine Sarute (beweglicher Bügel am Ende des Griffes) mehr. Der Faustriemen wurde direkt durch das Loch in der Griffkappe gebunden.

Gesamtlänge

987 mm

Schwertlänge

950 mm

Klingenlänge

660 mm

Klingenbreite am Habaki

29 mm

Klingenstärke am Habaki

 7 mm











  

   

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