Zietenhusaren, Rathenow und preußische Blankwaffen - Bewaffnung

Die Bewaffnung der preußischen Husaren

Der Säbel
1.) altpreußischer Husarensäbel, ab Mitte 18. Jh.
Bild: Sammlung Mario Pöggel, Berlin

 

2.) Kavalleriesäbel M 1811 "Blüchersäbel" (seit den Befreiungskriegen)

 

3.) Kavalleriesäbel M 52 (Mannschaftswaffe), schrittweise eingeführt ab 1852; vollständige Einführung 1857. Ab 1879 mit Steckrückenklinge, wurde abgelöst im Jahr 1890 durch den KD89

 

4.) Kavallerie-Offizier-Säbel M 52, selten von den Offizieren geführt, dafür wurde ihnen die unter 5. genannte Waffe zugestanden.

 

5.) Kavallerie-Offizier-Interimsäbel, kurz "Löwenkopfsäbel". Offensichtlichstes Merkmal sind die gekreuzten Säbel auf dem äußeren Parierlappen.

 

Der Degen
1.) Kavalleriedegen M 89, kurz KD89, bei den Kavallerieregimentern (außer Kürassiere) eingeführt, ab 1890.

 

2.) Kavalleriedegen M89, Extrawaffe, für Mannschaften und  Unteroffiziere ohne Portepee.

 

Die Lanze
1.) Einführung der Lanze bei den Husarenregimentern 1890.
2.) 1893 die Einführung der Lanze neuer Art (Stahlrohrlanze)


Bilder: Sammlung Mario Pöggel, Berlin



Die Pistole
1.) Steinschloßreiterpistole M 1787

Bildquelle: Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte (DDR-Militärverlag, Berlin 1985), Seite 193
2.) Perkussionskavalleriepistole U/M (um 1850)

Bildquelle: Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte (DDR-Militärverlag, Berlin 1985), Seite 193
Der Karabiner
1.) Husarensteinschloßkarabiner Mitte 18. Jh.
Bildquelle: Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte (DDR-Militärverlag, Berlin 1985), Seite 273

 

2.) Neupreußischer Karabiner M1821, Standartwaffe der gesamten preußischen Kavallerie zumindest bis 1851, in der Steinschlossversion in den preußischen Gewehrfabriken Potsdam, Saarn und Neiße gefertigt.
1849: Beginn des Umbaus der Steinschlosskarabiner auf das Perkussionssystem, in den Gewehrfabriken Potsdam, Saarn, Neiße und Danzig
1850 bis 1853: Änderungsarbeiten in der Masse durchgeführt.
Diesen umgeänderten Perkussionskarabiner M 1821UM (Umänderungs-Modell) führten nach der Vorschrift vom 13. November 1851 nun die Dragoner und Husaren, folglich auch das auf dem vorgestellten Karabiner verewigte Husaren-Regiment v. Zieten. Er blieb deren Standartwaffe bis zur Ablösung durch den Zündnadelkarabiner M/57 ab 1857.
Daten und Bilder: Herr Udo Lander

 

3.) Zündnadelkarabiner M 1857

Bildquelle: Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte (DDR-Militärverlag, Berlin 1985), Seite 275
 

4.) Karabiner 98, eingeführt 1908 (Länge 110 cm / Gewicht 3,6 kg)

Bild Sammlung des Verfassers

  

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